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古川あいか

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Gruppenausstellung DOKODEMODOOR 22.10.2016-13.11.2016

2016/10/07
DOKODEMODOOR
Werkschauhalle, Spinnereistra 7, Halle 12, 04179 Leipzig
Mittwoch-Samstag, 12-17 Uhr

Eine Gruppenausstellung in der Werkschauhalle der Spinnerei, Leipzig im Oktober - November 2016

Stephanie Dost, Aika Furukawa, Celine Germes, Franziska Guttler, Mandy Kunze, Oskar Rink, Anges Lammert, Kathrin Thiele, Maria Sainz Rueda

Vernissage: Freitag, 21. 10. 2016, 17-21 Uhr

Die Eroffnungsrede halt Dr. Doris Apell-Kolmel, Kunsthistorikerin und Vorsitzende des Vereins der Freunde und Forderer des Museums der Bildenden Kunste Leipzig.

Gefordert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

DOKODEMODOOR
Das japanische Wort Dokodemodoor (anywhere door) beschreibt eine magische Tur, durch die man uberall hin, an jeden beliebigen Ort reisen kann, und nimmt bezug auf die entschiedene formale wie inhaltliche Beweglichkeit, die die einzelnen kunstlerischen Positionen - auch uber die Dauer der Ausstellung hinaus - miteinander verbindet. Die Idee eines Wortes, einer Tur, die einen Menschen an jeden Ort seiner Wunsche bringen kann, lasst zum einen an eine Qualitat von Kunst denken, Turen zu offnen und neue Horizonte, Welten, Gedanken zu zeigen; zum anderen erinnert sie an die Tradition der Geheimtur, die versteckt hinter Bildern, Mobeln oder Wandtapete, zu einem verborgenen, nur Eingeweihten zuganglichen Raum, Durch- oder Ausgang fuhrt. Daruber hinaus verweist sie auf die niederlandische Tradition der Idee des Fensters zur Welt, welche aufkam, als die Landschaft zum eigenstandigen Genre in der bildenden Kunst wurde - und schliesselich handelt Dokodemodoor auch tagespolitisch aktuell von der zutiefst menschlichen Sehnsucht, sich einfach uberallhin wunschen zu konnen, wo geliebte Menschen hingegangen, geflohen oder zuruckgeblieben sind.

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